Tagesgeld eine der sichersten Anlageformen

Das Tagesgeld ist durch seine geringe Risikoklasse eine der sichersten Anlegeformen überhaupt.
Seit einigen Jahren kennen insbesondere die Privatkunden in Deutschland auch den Begriff der Risikoklasse. Eine persönliche Einordnung zu einer ganz bestimmten Risikoklasse muss jeder Kunde selbst vornehmen, dabei sind diese Risikoklassen je nach Bank bzw. Finanzinstitut unterschiedlich benannt, diese haben aber überall die gleiche Systematik.

Die Risikoklassen

In der sichersten Risikoklasse gibt der Anleger an, dass er lediglich Zinserträge erhalten will und keinerlei Kurs- oder Marktpreisrisiko in Kauf nehmen will. Diesem Anleger stehen dann eben die Produkte zur Verfügung, die kein Rückzahlungsrisiko haben (also am Fälligkeitstag aus heutiger Sicht immer zu 100% zurückgezahlt werden) und die keinen Marktrisiken an der Börse ausgesetzt sind. In höheren, risikoorientierteren Risikoklassen kann man dann angeben ob und wieweit man Kursrisiken und Rückzahlungsrisiken eingehen will (z. B. bei Aktien, Zertifikaten, Inhaberschuldverschreibungen und vielem mehr). Ganz weit entfernt von den Risikoklassen beim Tagesgeld ist dann die höchste Risikoklasse, die auch Spekulationsgeschäfte an den Terminbörsen umfasst, deren Verlustrisiko auch weit über 100 % sein kann.

Zu finden sind deshalb Anleger aller Risikoklassen beim Tagesgeld, sowohl die konservativen Sparer, als auch die extremen “Zocker”, die auch in Tagesgeld anlegen. Beim Tagesgeld leihen Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum der Bank, diese nimmt diese Anlage entgegen und verbucht diese in der eigenen Bilanz. Somit sind Sie direkt Gläubiger gegenüber der Bank. Wohin die Bank dann das Geld weiterverleiht, kann dem Sparer egal sein. Für die Rückzahlung haftet immer die einzelne Bank oder im extremfall der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Da Ihr Tagesgeld in der Bilanzsumme und Bilanzmasse der Bank ist, können sie dies auch kurzfristigst zurückfordern. Der deutsche Begriff “Tagesgeld” ist da sehr deutlich: Sie kommen täglich an Ihr Geld.

Da Tagesgeld der Einlagensicherung unterliegt und deshalb unabhängig von der Bank ganz niedrige Risikoklassen beim Tagesgeld gegeben sind erfolgt der Wettbewerb zwischen den Internet- und den klassischen Banken meist über den Preis, d. h. den Zinssatz den Sie für Ihr Tagesgeld bekommen.

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Overnight-Money das schnelle Geschäft

Overnight-Money ist ein sehr alltäglicher Begriff im Tages -und Termingeldhandel, dabei kann es sich über die Höhe von Übernacht- Zinssätzen im Interbankenmarkthandel, oder auch um einen Spitzenfinanzierungssatz über Nacht für Banken bei der Zentralbank handeln.
Overnight-Money ist im Prinzip so richtig erst im Volksmund durch die Geldtransfers eines amerikanischen Unternehmens bekannt geworden. Dieses Unternehmen gibt es schon in Amerika seit über 150 Jahren. Heute nutzen Millionen von Kunden das System in über 200 Ländern mit mehr als 380.000 Vertriebsstandorten. Overnight-Money bedeutet: Geldbeträge weltweit in kürzester Zeit zu senden und im Bankengeschäft damit Geld zu verdienen.

Was bedeutet Overnight-Money?

Übersetzt bedeutet es so viel wie:” Übernachtkredite”. Diese Art von Krediten wird viel von Banken, Pensionskassen, Versicherungsunternehmen, Fondgesellschaften und Zentralbanken genutzt. Es ist quasi eine Übernachtgeldanlage. Die Währungseinheit bei Overnight- Money sind Euro und US Dollar. In diesem Sektor wird täglich ein Volumen im dreistelligen Milliardenbereich gehandelt.

Wo liegt der Vorteil bei Overnight-Money?

Die kürzeste Anlageart ist die Overnight-Anlage. Hier wird ein Kredit an einem Tag aufgenommen und am nächsten Tag mit Zinsen zurückgezahlt. Auch wenn es Overnight-Money heißt, ist der Annahmeschluss nicht erst in der Nacht, sondern bis 14:00 Uhr muss der Kredit abgewickelt werden, um die Transaktion noch durchführen zu können.
Es gibt verschiedene Handelsarten: Den Tom / Next Handel und den Spot / Next Handel.
Beim Tom / Next Handel erfolgt die Kreditaufnahme und Rückzahlung von einem auf den anderen Tag. Beim Spot / Next Handel verlängert sich der Deal um einen Tag.
Etwas anders sieht es bei Termingeldern aus. Hier tritt das Geschäft in der Regel zum übernächsten Tag mit einem vorher festgelegten Zeitpunkt der Rückzahlung inklusive der fälligen Zinsen ein.

Wie funktioniert Overnight-Money im Volksmund?

Eine veränderte Gesetzeslage biete nun auch anderen Unternehmen reine Transfers von Overnight-Money an. Dabei handelt es sich nicht nur um Übernachtkredite sondern vielmehr um Geldtransfers weltweit, entweder über Nacht oder sogar in noch wesentlich kürzerer Zeit.
Das Geld ist dann dort beim Empfänger sofort abholbereit. Bei Banken ist das oberste Ziel von Overnight-Money dass Liquiditätsmanagement. Besitzt eine Bank zuviel davon, was bei dem normalen Bürger ja selten der Fall sein dürfte, legt sie das überschüssige Cash in Overnight-Krediten an. Diese Art der Anlage wird dem Anleger verzinst. Tritt bei einer Bank jedoch ein kurzzeitiger Cashbedarf ein, so kann der Engpass durch die Aufnahme eines Overnight-Money-Kredits gemindert werden.

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Termingeldhandel – Teil des Geldmarktes

Der Termingeldhandel, oder auch Geldhandel, ist ein Teil des Geldmarktes, ein unbesicherter Kredit mit einer kurzen Laufzeit. Bestimmte regulatorische Vorschriften bringen es mit sich, dass der Tages- und Termingeldhandel unter Banken fast immer auf gedeckter Basis, im Repomarkt, stattfindet. Der Sinn einer Teilnahme an diesem kurzen, zwischen einem Tag und einem Jahr dauernden Termingeldhandel, erschließt sich zunächst im sogenannten Cash Management. Der Kapitalbedarf, den jedes Wirtschaftsunternehmen aufweist, oder auch ein Kapitalüberhang und ein konstanter Liquiditätsfluss ergeben sich aus der laufenden Wirtschaftstätigkeit. Zum einen muss der nachhaltige Bedarf an Kapital oder der Kapitalüberhang langfristig finanziert oder angelegt werden, während andererseits die Liquiditätslage Schwankungen ausgesetzt ist, die ausgeglichen werden müssen. Dieser Schwankungs-Ausgleich kann über den Termingeld- und Tagesgeldhandel geregelt werden.

Das Interesse an der Teilnahme am kurzfristigen Tagesgeld- und Termingeldhandel besteht für Sie, als Marktteilnehmer, in der Absicherung Ihrer Zahlungsfähigkeit. Denn weder Unternehmen noch Banken können exakt abschätzen, in welcher Höhe ihnen Geld zur Absicherung des Zahlungsverkehrs zur Verfügung stehen wird. Über den Termingeldhandel und Tageshandel wird die Kompensation von Liquiditätsspitzen erreicht.

In der heutigen Zeit findet der Termingeldhandel über spezialisierte Broker, sowie vermehrt über elektronische Handelssysteme statt. Hauptsächlich Banken, die bei diesem Handel als Market-Marker in Erscheinung treten, aber auch Versicherungen, Fondgesellschaften oder staatliche Einrichtungen, größere Unternehmen oder Zentralbanken, sind die Marktteilnehmer. Wie Sie sicher wissen, ist der Geldmarkt einer der bedeutendsten Stützen im Finanzsystem. Hier werden die Liquiditäten der an den Finanzmärkten beschäftigten Teilnehmer getauscht. Täglich wird ein beachtliches Volumen in verschiedenen Währungen gehandelt.

Dreh- und Angelpunkt für den Tages- und Termingeldhandel ist eine Zentralbank mit der jeweiligen Währung. Aus diesem Grund besitzt generell jede Bank ein Clearing-Konto in der Heimwährung bei der entsprechenden Zentralbank. Über dieses Konto wird der gesamte Zahlungsverkehr abgewickelt. Die Zahlungen im Termingeld- und Tagesgeldhandel unter Banken erfolgen durch stetige Belastungen oder Gutschriften des Clearing-Kontos.

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